Erdgas

Die Ausgangslage

Mit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG – vom Juli 2005) wurde der gesetzliche Rahmen für die Energieversorgung in Deutschland neu geordnet und festgelegt. Übergeordnetes Ziel des Gesetzes ist eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Energieversorgung. Entsprechend EnWG ist jedermann durch die Betreiber der Gasversorgungsnetze nach sachlich gerechtfertigten Kriterien diskriminierungsfrei ein Anspruch auf Netzzugang zu gewähren. Der Netzzugang muss ohne Festlegung eines transaktionsabhängigen Transportpfades ermöglicht werden. Voraussetzung für den Transport durch mehrere Netze ist eine umfassende Kooperationspflicht der beteiligten Netzbetreiber.

Die konkrete Ausgestaltung des Netzzugangs ist in der Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) geregelt. Allerdings stimmen die Regelungen in der GasNZV nicht mit denen des EnWG überein. Das damit verbundene Entry-Exit-Modell führt zu grundlegenden Strukturveränderungen im Gasmarkt.

Da sich momentane Erdgaslieferquellen mittelfristig rückläufig entwickeln (Großbritannien und Eigenförderung in Deutschland), sind Alternativen gefragt. Eine Alternative ist eine veränderte Nutzung der Untergrundspeicher (UGS). Wurden die UGS in der Vergangenheit eher als Ausgleichselement zwischen Produktion und Verbrauch gesehen, so gelten sie heute schon teilweise als Instrument der Wettbewerbssteigerung und Marktöffnung.

Der Speicherzugang wird in Deutschland nicht reguliert, sondern bleibt verhandelt. Die erkennbare Tendenz in Europa geht allerdings hin zum regulierten Speicherzugang.

Verlaufen sich Ihre Fortschritte im Sande?

Unsere Beratungsschwerpunkte

Unsere Dienstleistung passt sich auch im laufenden Beratungsfortschritt auf Ihre individuelle Situation an. Wir beraten Sie von der umfassenden Analyse bis zur Umsetzung bei folgenden Schwerpunkten:

  • Analyse der bestehenden Gaslieferverträge (in interdisziplinärer Zusammenarbeit)
  • Ausschreibung des Gasbedarfs (Gesamtbedarf oder Teilbedarf)
  • Leistungsoptimierung durch abschaltbare Verträge
  • Gespräche zur laufenden Markterkundung mit potentiellen Gasanbietern zu Bedarfsdeckung, Preis (Festpreis, indizierter Preis)
  • Betrachtung und Optimierung der Produkte (Jahresband, Sommerband, Quartalsband, etc.)
  • strukturierter Gasbezug z.B. mittels Speicherzugang
  • Betrachtung und Auswertung Netzzugang
  • Alternativbetrachtung Direktleitungsbau
  • Analyse und Vorplanung zu Bau und Betrieb von Röhrenspeichern
  • technischer Hintergrund für Liefervertragsverhandlung

Unsere Umsetzung

  • Technische Begleitung bei Neuverhandlung mit ihrem jetzigen Lieferanten
  • Auswahl der Bestbieter auf Basis einer VOL-Ausschreibung
  • Verhandlung zur Gaslieferung mit bisherigem Lieferanten bzw. neuen Bestbietern
  • In-House-Schulungen und Unterstützung in Detailfragen


Schema Gasspeicher

…damit Ihre Fortschritte nicht im Sande verlaufen!

Ihre Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Jan Schülecke
Tel.: (030) 857 918-14

Ihr Weg zu uns

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