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2009

Dezember 2009

Leonardo Estrada wird neuer Mitarbeiter bei MegaWATT

Das MegaWATT-Team hat sich zum 01.12.2009 mit einem weiteren Diplom-Ingenieur verstärkt. Herr Estrada wird schwerpunktmäßig die Arbeitsfelder Kraft-Wärme-Kopplung, Energiegutachten, Energieberatung, Nachhaltigkeitskonzepte sowie Planung, Zertifizierung und Optimierung von Energiesystemen bearbeiten.

Die Kontaktdaten von Herrn Estrada sind:

Dipl.-Ing. Leonardo Estrada
Tel.: (030) 857 918-15
Fax: (030) 857 918-99


September 2009

Die Wärmeversorgung für die Östliche HafenCity ist entschieden

29.09.2009 – Mit der HafenCity baut Hamburg für die Zukunft – und setzt daher auf zukunftsweisende Standards für ökologische Nachhaltigkeit. Für die Wärmeversorgung der östlichen HafenCity hat die HafenCity Hamburg GmbH ein europaweites, öffentliches Wettbewerbsverfahren durchgeführt, das jetzt abgeschlossen wurde. Als Gewinner hat sich der Energiedienstleister Dalkia Energie Service GmbH, Neu-Isenburg, durchgesetzt. Das Konzept setzt insbesondere auf erneuerbare Energien und lokale Ressourcen und wird für den östlichen Teil der HafenCity einen extrem hohen Standard für eine klimafreundliche und preisgünstige Wärmeenergieversorgung erreichen. Mit einer CO2-Kennziffer von 89 g/kWh wird der ohnehin schon niedrige Grenzwert, der für die westliche HafenCity gilt, nochmals deutlich unterschritten.

Eine nachhaltige und innovative Wärmeversorgung ist bereits seit 2003 ein wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie der HafenCity. Damals war, ebenfalls im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbsverfahrens, der Auftrag für die Wärmeversorgung für die westliche HafenCity vergeben worden. Durch einen innovativen Energiemix konnte dabei ein Grenzwert von 175 g/kWh (Gramm Kohlendioxidemissionen pro Kilowattstunde) erreicht werden.

Gemäß den weiter gestiegenen Anforderungen an den Klimaschutz und der mittlerweile fortgeschrittenen technisch-energetischen Möglichkeiten wurden für die Wärmeversorgung der östlichen HafenCity die ökologischen Standards nochmals deutlich verschärft. Das Wettbewerbsverfahren wurde ohne technische Vorgaben, aber mit einem deutlich niedrigeren CO2-Grenzwert von maximal 120 g/kWh (zu erreichen bis 2020) ausgeschrieben. Mit einer maximalen Emissionskennzahl für CO2 von 89 g/kWh übertrifft der Wettbewerbssieger Dalkia den vorgegebenen CO2-Emissionensgrenzwert nochmals deutlich.

Das Energiekonzept von Dalkia sieht ein Nahwärmeversorgungsnetz mit dezentralen, an verschiedenen Standorten innerhalb und außerhalb der HafenCity gelegenen Erzeugungseinheiten vor, die hauptsächlich durch den Einsatz des erneuerbaren Energieträgers Biomasse Holz sowie innovativer Technologien wie Brennstoffzelle gespeist werden: Eine Holzverbrennungsanlage, eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle sowie Wärmepumpen, die Elbwasser nutzen und deren Stromversorgung sich wiederum aus regenerativen Energien speist. Damit werden voraussichtlich mehr als 1 Million m² Neubauvolumen der östlichen HafenCity mit dezentral erzeugter Wärme versorgt.

Die Kombination der verschiedenen Systeme trägt der für die HafenCity gewünschten Versorgungssicherheit trotz lokaler Ressourcennutzung Rechnung. Das Versorgungsnetz kann schrittweise mit der Entwicklung der HafenCity mitwachsen und auf künftige, noch nicht genau festgelegte Bedarfe reagieren. Die HafenCity Hamburg GmbH hat einen Rahmenvertrag mit Dalkia abgeschlossen, der die Versorgung aller Gebäude in der östlichen HafenCity sicherstellt.

Die Vergabe der Dienstleistungskonzession zur Wärmeversorgung wurde von der Berliner Ingenieurgesellschaft MegaWATT durchgeführt, das über umfangreiche Erfahrungen bei der Konzeption und Realisierung der Energieversorgung von Stadtentwicklungsgebieten verfügt und wurde rechtlich begleitet durch die Kanzlei Schulz Noack Bärwinkel aus Hamburg.

Siehe auch www.HafenCity.com

Östliche HafenCity (Illustration: M. Korol)



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