April 2015

EDL-G und Verpflichtung zu Energieaudits

Alle Unternehmen, die nicht als kleines oder mittelständisches Unternehmen zählen, sind seit dem Jahr 2015 zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet.
In der Vergangenheit waren lediglich Unternehmen des produzierenden Gewerbes zur Implementierung von Energieeffizienzsystemen angehalten und erhielt hierfür steuerliche Erleichterungen. Das neue Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), das in den kommenden Wochen in Kraft treten wird, verpflichtet hingegen Unternehmen aller Branchen. Hierzu zählen unter anderen Kliniken, Handel, Banken, Unternehmensbeteiligungen sowie die meisten kommunalen Unternehmen.
Die Energieaudits müssen den Anforderungen nach der EN 16247-1 genügen und bis zum 05.12.2015 durchgeführt worden sein. Es steht den Unternehmen frei, alternativ wahlweise ein Energie- oder Umweltmanagementsystem (DIN EN ISO 50001 bzw. EMAS) einzuführen.
MegaWATT führt entsprechende Energieaudits durch und unterstützt Unternehmen bei allen notwendigen Schritten. Unsere langjährige Erfahrung in der Energieberatung und Einführung von Energiemanagementsystemen sowie unsere Sachkenntnis im Umgang mit den Normen DIN EN 16247 und DIN EN ISO 50001 qualifizieren MegaWATT in besonderer Weise für diese Arbeit.
Unsere Kunden können auf die Erfahrung von drei geschulten Energieauditoren zurückgreifen:

  • Dipl.-Ing. Leonardo Estrada (Leiter Energieaudits und EnMS)
  • Dipl.-Ing. Jan Schülecke (Geschäftsführer, Energieauditor ISO 50001)
  • Dipl.-Wi.-Ing. Karl Schultz (Energieauditor ISO 50001, Energieeffizienzberater EN 16247)

Unsere Beratungsleistungen umfassen alle Normanforderungen von der Energieplanung, der Einführung und Umsetzung des Energiemanagementsystems, Kommunikation und Dokumentation, Unterstützung interner Audits, Vorbereitung von Zertifizierungs- und Überprüfungsaudits sowie Management-Reviews.
Wenn Sie sich für die Themen Energieaudits und Energiemanagement interessieren, dann rufen Sie uns einfach für ein erstes Gespräch an. Wir unterstützen Sie gerne.

Ihr Ansprechpartner:

MegaWATT GmbH
Leonardo Estrada
Tel.: (030) 8579 18-15

Karl Schultz
Tel.: (030) 8579 18-23


Ablaufschema eines Energieaudits nach EN 16247-1


Februar 2015

Strompreiskompensation
Beihilfen für indirekte CO2-Kosten

Nach Artikel 10a Absatz 6 der Richtlinie 2003/87/EG in der Fassung vom 23. April 2009 können Mitgliedsstaaten der EU zugunsten von Sektoren bzw. Wirtschafszweigen, bei denen ein erhebliches Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen durch den Strompreis übergewälzte Kosten der Treibhausgasemissionen angenommen wird, staatliche Beihilfen gewähren, um diese Kosten auszugleichen.
Die EU hat 2012 Leitlinien für bestimmte Beihilfemaßnahmen im Zusammenhang mit dem System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten nach 2012 erlassen (2012/C 158/04). In Anhang II dieser Leitlinien sind die beihilfeberechtigte Sektoren bzw. Teilsektoren aufgeführt.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat am 30.Januar 2014 eine Richtlinie für die Beihilfen für indirekte CO2-Kosten erlassen. Hierin wird die Umsetzung der Entlastung der beihilfeberechtigten Sektoren in Deutschland in Form der Strompreiskompensation geregelt.
Für das Jahr 2014 kann rückwirkend ab dem 01.03.2015 bis zum 30.05.2015 ein Antrag auf Beihilfe für indirekte CO2-Kosten bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) gestellt werden.

Antragsberechtigt sind Anlagenbetreiber, aus energieintensiven Wirtschaftssektoren, die im internationalen Wettbewerb stehen.
Nach der Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer muss der Antrag bis zum 30.Mai 2015 bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) eingereicht werden.
MegaWATT unterstützt mit seinen TEHG-Sachverständigen Wirtschaftsprüfer bei der Prüfung der Anträge und führt Beratung zur Antragsstellung durch.

Ihre Ansprechpartner:

MegaWATT GmbH

Jan Schülecke
Tel: (030) 857 918-14

Mascha Richter
Tel: (030) 857 918-20

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