Stephan Breker und Michel Riese sind Gutachter für spezifische Primärenergie- und CO2-Emissionsfaktoren

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Stephan Breker und Michel Riese sind Gutachter für spezifische Primärenergie- und CO2-Emissionsfaktoren

Das Leistungsspektrum von Megawatt im Bereich der energetischen Bewertung von Fernwärme und Fernkälte wird durch zwei neue, vom AGFW zugelassene Gutachter gefestigt. Die Erfahrung der Megawatt von mittlerweile über 70 Gutachten zu Primärenergiefaktoren und spezifischen CO2-Emissionsfaktoren steht Ihnen für Ihr Projekt zur Verfügung.

Mit der im April 2019 erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung hat M.Sc. Stephan Breker die Berechtigung erworben als Gutachter nach FW 611 spezifische CO2-Emissionsfaktoren von Wärme- und Kälteversorgungssystemen nach dem Arbeitsblatt FW 309-6 des AGFW zu berechnen und zu zertifizieren.

Die Berechnung und Zertifizierung von Primärenergiefaktoren im Hause Megawatt übernimmt fortan M.Sc.Michel Riese. Im August 2019 hat Herr Riese die Prüfung zum fP-Gutachter nach FW 609 gemeistert und ist damit berechtigt Primärenergiefaktoren von Wärme- und Kältenetzen nach dem Arbeitsblatt FW 309-1 zu bescheinigen.

Im Zuge der ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung gewinnen spezifische CO2-Emissionsfaktoren und spezifische Primärenergiefaktoren von Energieversorgungssystemen zunehmend an Bedeutung. Häufig werden sie als Gradmesser für die Nachhaltigkeit der Wärme- und Kälteversorgung angesehen und sind dadurch ein geeignetes Instrument um Benchmarks für die energetische Versorgung im Neubau zu definieren.

Egal ob für die Einreichung von Förderanträgen, zur Nachweisführung der EnEV oder im Rahmen von Energieausweisen – mit Ihren Gutachterkenntnissen und dem umfangreichen Erfahrungsschatz der Megawatt sind Stephan Breker und Michel Riese künftig Ihre Ansprechpartner, wenn es um die energetische Bewertung und Zertifizierung von Wärme- und Kälteversorgungssystemen geht.


Revision der ISO 50001 Energiemanagementsysteme

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Revision der ISO 50001 Energiemanagementsysteme

Revision der ISO 50001 Energiemanagementsysteme

Im August 2018 wurde von der International Organization for Standardization (ISO) die Revision 50001:2018 veröffentlicht. Die Umstellungsfrist beträgt drei Jahre, sodass zum 20.08.2021 alle Zertifikate der ISO 50001:2011 ablaufen. Die Zertifizierungsgesellschaften müssen jedoch bereits 18 Monate nach Veröffentlichungsdatum nach der neuen ISO auditieren und zertifizieren, sodass die Unternehmen für Re-Zertifizierungen bereits bis Februar 2020 umgestellt haben müssen.

Die Änderungen und neuen Anforderungen gegenüber der ISO 50001:2011 betreffen u.a.:

  • die High-Level-Structure als gemeinsame Grundstruktur aller Managementsysteme (vgl. ISO 14001 Umwelt, ISO 9001 Qualität)
  • die Bewertung von Einflussfaktoren für Risiken und Chancen und Entwicklung von Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen im Alltag
  • die kontinuierliche Verbesserung des Energiemanagementsystems bezogen sowohl auf die energiebezogene Leistung als auch die prozessualen Strukturen
  • ein Monitoringkonzept mit konkreten Anforderungen zur Energiedatensammlung
  • die Konkretisierung der energetischen Bewertungen bzgl. relevanten Einflussfaktoren und Personen auf den wesentlichen Energieeinsatz

Megawatt gemeinsam mit den Averdung Ingenieuren begleitet Unternehmen nach Bedarf bei der Implementierung neuer Energiemanagementsystems (EnMS), bei der Fortführung regelmäßiger Aufgaben im Rahmen bestehender EnMS und bei der Entwicklung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Anforderungen der Revision der ISO 50001:2018 und bereiten Ihr Team auf die (Re-)Zertifizierung vor.


Averdung und Megawatt starten strategische Partnerschaft

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Averdung und Megawatt starten strategische Partnerschaft

Die Averdung Beteiligungsgesellschaft mbH hat die Mehrheit der Geschäftsanteile an der Megawatt Ingenieurgesellschaft für Energie- und Wärmetechnik mbH übernommen. Averdung Ingenieure haben zudem eine Betriebsstätte in Berlin gegründet und unterstützen vor Ort den Bereich der Fachplanung.

Mit diesem Schritt bündeln wir die Kompetenzen beider Gesellschaften, in denen sich komplementäre Schwerpunkte und Arbeitsfelder herausgebildet haben. Darüber hinaus stärkt die Partnerschaft die Aktivitäten beider Unternehmen in Hamburg und Berlin.

Beide Gesellschaften werden künftig gemeinsam Projekte durchführen und sind somit optimal für die Zukunft aufgestellt. Die Megawatt bleibt als eigene Marke aktiv und startet mit neuem Schwung und neuem Außenauftritt ins kommende Jahr.


Innovative Energieversorgung für Berlin TXL

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Innovative Energieversorgung für Berlin TXL

Nach Einstellung des Flugbetriebs entsteht mit dem Projekt Berlin TXL auf dem Areal des Flughafens Berlin-Tegel in den folgenden Jahren Berlins größte „Smart City“. Bereits im Frühjahr 2017 wurde unter der Steuerung durch MegaWATT das Konzessionsvergabeverfahren für eine hochinnovative Wärme- und Kälteversorgung des neuen Stadtquartiers begonnen und nun zum Abschluss gebracht.

Im Vergabeverfahren haben wir intensive Verhandlungen nach den Regeln der Konzessionsvergabeordnung begleitet. Das Ergebnis ist ein unterschriftsreifer Vertrag, der die ausgeschriebenen Leistungen trotz der technischen und energiewirtschaftlichen Komplexität zu regeln vermag.

Im Wettbewerb zählten die Kriterien Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Gewonnen hat ihn die Bietergemeinschaft aus E.ON SE und den Berliner Stadtwerken. Die beiden Partner boten ein Konzept, das auf dem Grundgedanken eines „Marktplatzes für Wärme und Kälte“ basiert, alle Anlieger partizipieren lässt und zugleich konkurrenzfähige Energiepreise ermöglicht. Grundlagen sind ein Niedertemperaturnetz mit einer Vorlauftemperatur von 40°C und Energieversorgung, die höchste ökologische Anforderungen erfüllt.

Der Konzessionsnehmer wird ab sofort in die Planungen der Tegel Projekt GmbH einbezogen. MegaWATT freut sich als Teil des Projektsteuerungsteams auf die Zusammenarbeit.